Buyer Personas sollten keine PowerPoint-Figuren sein, sondern reale Menschen abbilden – mit einem fordernden Alltag, Druck, Stolz, Zweifel. Um treffsicher Personas zu erstellen, müssen wir deshalb Ihre Unternehmenssicht verlassen und uns kompromisslos in die Schuhe einiger Zielpersonen stellen: in ihre Lebenswelt, Gefühlswelt und Sprachwelt. In Zeiten immer stärkeren Bubble Buildings ist das anspruchsvoll geworden. Deshalb richte ich beim Erstellen von Personas alles darauf aus, Ihre internen Bubbles zu verlassen.
Buyer Personas im Marketing sind konkrete, realitätsnahe Abbilder typischer Käuferpersonen: mit Zielen, Träumen, Sorgen – und vor allem mit Kontext. Warum das wichtig ist? Weil eine gute Markenpositionierung auf konkrete Käuferinnen und Käufer ausgerichtet sein muss. Und weil gute Kommunikation beim Aha-Moment beginnt. „Aha. Das betrifft mich.“ Buyer Personas liefern Ihnen genau dafür die Grundlage – für Website, Kampagnen, Content, Sales-Unterlagen oder Produktkommunikation.
Zielgruppen und Personas beschreiben zwei unterschiedliche Ebenen im Marketing – und beide sind wichtig. Zielgruppenanalysen helfen bei der Medien- und Kanalplanung, bei Budget, Targeting und Segmentierung. Für die Ebene der Botschaften, Argumentation und für den emotionalen Zugang brauchen wir Personas.
Viele Persona-Definitionen bleiben abstrakt und im schlimmsten Fall Abbilder der Bubbles ihrer Urheber, weil Vorab-Klärung und Perspektivwechsel fehlen. Alle Beteiligten schauen durch ihre eigenen Brillen und haben unterschiedliche Erwartungen an die Personas:
Am Ende wird die Persona ein Kompromissprofil. Sie bildet keine echten Bedürfnisse und Gefühle ab.
Eine Persona zu erstellen ist natürlich deutlich komplexer, als einem Zielgruppensegment fiktive Namen und Alter draufzukleben. Ob die Personendetails im gemeinsamen Brainstorming oder allein im Stillen ermittelt werden, ob dort viel oder wenig in der Persona-Sedcard steht, das ist gar nicht wichtig. Entscheidend ist, dass man einen Einblick in die Motivationen und Hemmnisse der betreffenden Menschen erhält. Dazu gehören:
Viele Teams haben Daten. Und trotzdem schreiben sie an den Menschen vorbei. Warum? Weil wir alle in Bubbles leben: Fachwelt, politische Ansichten, persönliche Überzeugungen. Das ist nachvollziehbar und aufgrund der medialen Struktur heutzutage der Standard. Aber es verzerrt unsere Sicht auf unsere Zielgruppen. Und macht den Detailblick auf Personas immer schwieriger.
Ich möchte diese Verzerrung aufbrechen– mit einem geführten Prozess und konsequentem, empathischem Perspektivwechsel. Nicht „aus dem Bauch“. Sondern systematisch zur Erstellung der Personas.
Ergebnis: Personas, aus denen Sie sofort Texte, Hooks, Einwandbehandlungen und Content-Ideen ableiten können. Im Idealfall sind die Personas die Grundlage für Ihre neue Corporate Language.
Kommunikations-Workshop für HR WORKS
Corporate Language und Texte für Yuma
B2C-Newsletter für Delica
Online-Kommunikation für JobRad
Human Resources Kommunikation für e-regio
Website und Stellenanzeigen für Bürgelin IT
Fachkräfte finden: Employer Branding für die Caritas Dortmund
Informationsarchitektur und SEO-Text für AINTAL
Corporate Language für die mediserv Bank
Corporate Language für rpc - The Retail Performance Company
Corporate Language-Konzept für e-regio
Emotionale Webtexte für die 3D-Agentur PURE3D
Imagetexte für den Kununu-Auftritt der Model Group
Recruiting Content & Corporate Language für die Model Group
Ausbildungstexte für Wehrle, Furtwangen
Imagetexte für Winkels Interior Design Exhibition, Kleve
Corporate Language-Konzept für machtfit, Berlin
Produkt- und Imagetexte für die IKA-Werke, Staufen
Erklärtexte und Imagekommunikation für Adimals, Bad Krozingen
B2B-Kommunikation für MST Mobile Schlachttechnik, Kandern
Welches Problem muss die Persona lösen, welche Entscheidung in welcher Situation treffen? Wo soll sie später eingesetzt werden (Website, Kampagne, Sales, Content)?
Ergebnis: Fokus und Zielbild – damit wir nur das erheben, was wirklich hilft.
Wir holen die „Realitätszeugen“ an den Tisch: Vertrieb, Beratung, Support, ggf. Produktmanagement.
Ergebnis: Ein gemeinsames Verständnis und weniger „Abteilungs-Bubble“.
Wir sammeln echte Signale statt Annahmen: O-Töne, Supportfragen, Reviews, typische Situationen, Auslöser, Kontext.
Ergebnis: Sprachwelt + Muster + Hypothesen, die wir gezielt prüfen können.
Wir sprechen mit (potenziellen) Kundinnen und Kunden – nicht nur über Produktfeatures, sondern über Risiken, Zweifel, Rechtfertigung, Trigger-Momente.
Ergebnis: belastbare Insights, die über „Pain Points“ hinausgehen.
Wir modellieren den Entscheidungsverlauf: Auslöser → Unruhe → Suche → Zweifel → Abwägung → Entscheidung → Nachkaufgefühl.
Ergebnis: klare psychologische Hebel für Botschaften, Content und Sales-Argumentation.
Wir schreiben eine realistische Szene mit den Momenten, in denen Ihr Thema oder Produkt relevant werden.
Ergebnis: Triggerpunkte: Wann Kommunikation landet – und wann sie ignoriert wird.
Wir verdichten alles in einer Persona-Sedcard und leiten eine Sprachwelt ab: Wörter, die funktionieren, No-Go-Buzzwords, Nutzenlogik, Einwände, Tonalität.
Ergebnis: Personas, aus denen man sofort Newsletter, Content, Hooks, CTAs und Argumentationslinien ableiten kann.
Für viele Unternehmen reichen 2–4 Buyer Personas, um die Kommunikation spürbar zu verbessern. Mehr als 5 werden unhandlich: Dann nutzt sie am Ende niemand mehr. Wenn sich Kaufmotive und Einwände stark unterscheiden (z. B. Entscheider vs. Anwender), lohnt sich mindestens eine Persona pro Entscheidungslogik.
Nein, "persona" kommt aus dem Lateinischen und der korrekte Plural lautet eigentlich "personae". Im Marketing-Alltag hat sich im Deutschen aber ganz klar „Personas“ etabliert. Auf meiner Website hat das Google-Suchvolumen in diesem Fall Vorrang vor grammatikalischer Korrektheit. Doch falls Sie wie ich in ferner Vergangenheit ein großes Latinum absolviert haben, können wir gerne von Buyer Personae sprechen.
Buyer Personas helfen im B2B-Marketing genauso wie im B2C. Sie helfen uns, Kundenbedürfnisse besser zu erkennen und wertvollere Leads zu generieren.
Nehmen wir Nina, 46 Marketingleiterin im Mittelstand. Das ist sie (in der Kurzvariante):
Chat GPT kann im Persona-Prozess enorm helfen. Aber wenn Sie das KI-System aus Ihrer Innenperspektive füttern, bestehen folgende Gefahren:
Die Persona Sedcard ist der Steckbrief der Persona. Hier werden alle Eigenschaften systematisch und übersichtlich zusammengefasst. Der Begriff "Sedcard" geht auf den Modelagenten Sebastian Sed zurück und bezeichnet ursprünglich eine Art Visitenkarte von Models in der Modewelt. Im Marketing wurde der Begriff übernommen.